Weitere Drogerie-Ketten wollen Grünem Punkt den Rücken kehren
Duales System senkt Gebühren

ire DÜSSELDORF. Das Duale System Deutschland AG senkt die Gebühren um 5 %. Das sagte der Vorstandsvorsitzende des in Köln ansässigen Unternehmens, Wolfram Brück, gegenüber der in der Verlagsgruppe Handelsblatt erscheinenden Fachzeitschrift "Food Economy". Die um insgesamt 200 Mill. DM niedrigeren Lizenzgebühren für den Grünen Punkt sollen allen Verpackungsverwendern zugute kommen. Besonders profitieren sollen dabei Getränkehersteller, die Getränke in Kunstoffflaschen (Pet-Gebinde) abfüllen.

Das Duale System reagiert damit offenbar auf den Ausstieg der Drogeriefilialisten Schlecker und dm aus dem Entsorgungssystem. Der neue dm-Partner, der Entsorger Belland Vision GmbH, Pegnitz, liegt mit seinen Gebühren bislang um rund 30 % unter den Kosten für den Grünen Punkt. Dies hat auch die Drogerie-Ketten Dirk Rossmann GmbH, Burgwedel, und Müller GmbH & Co. KG, die durch eine Einkaufskooperation miteinander verbunden sind, dazu gebracht, Verhandlungen mit Belland aufzunehmen. Die Verträge seien so gut wie unterschriftsreif, so ein Rossmann-Sprecher. Müller und Rossmann, Nummer drei und fünf der Branche, wollen demnach selbst als Entsorger tätig werden, aber auf das Duale System nicht ganz verzichten. So sollen Verpackungen von Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln weiter vom Dualen System beseitigt werden.

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