Weitere Entlassungen erwartet
AOL baut 300 Stellen ab

Die Internet-Tochter des weltgrößten Medienkonzerns AOL Time Warner, America Online, hat am Mittwoch den Abbau von 300 Stellen mitgeteilt und damit entsprechende Angaben aus unternehmensnahen Kreisen bestätigt. Bei America Online werden derzeit etwa 18 000 Menschen beschäftigt.

Reuters NEW YORK. Mit der Situation vertraute Kreise und Analysten erwarten, dass die Streichungen der Beginn mehrerer Entlassungswellen in den kommenden Monaten sein dürften. Davon würden vor allem Bereiche betroffen, die nicht mehr zum Kerngeschäft des Unternehmens gehörten. Mit dem Personalabbau wolle der Konzern Kosten sparen und die unter einem drastischen Rückgang der Werbe- und Handelseinnahmen leidende Internet-Tochter wieder beleben, hieß es. Analysten gehen von geplanten Kostensenkungen um mehr als 100 Millionen Dollar aus.

Der Chief Executive von America Online, Jon Miller, hatte Anfang Dezember angedeutet, das Unternehmen könne Bereiche aufgeben, die nicht zur neuen Strategie gehörten. Zum Kerngeschäft gehörten der Aufbau eines Hochgeschwindigkeits-Internetdienstleisters sowie die Entwicklung neuer Dienstleistungen und Programme. Ebenfalls Anfang Dezember hatte die Konzernmutter mitgeteilt, die Werbe- und Handelseinnahmen von America Online dürften im kommenden Jahr um voraussichtlich 40 bis 50 Prozent zurückgehen.

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