Weitere Ergebnisse sollen Donnerstag vorliegen
Milzbrand: Verdächtiger Umschlag in Berlin harmlos

Zwei in Berlin aufgefundene verdächtige Umschläge haben sich nach Angaben des Robert-Koch-Instituts als vermutlich harmlos erwiesen. In beiden Briefen hätten sich keine Anhaltspunkte für Krankheitserreger gefunden, teilte Instituts-Präsident Reinhard Kurth am Mittwochabend in Berlin mit.

Reuters BERLIN. In einem Umschlag habe sich statt berichteten weißen Pulvers nur ein trockenes Zellstofftuch befunden. Erste mikroskopische Untersuchungen hätten keinerlei Anhaltspunkte für Krankheitserreger erbracht. die Umschläge würden zudem mikrobiologisch untersucht. Mit weiteren Ergebnissen sei erst am Donnerstag zu rechnen.

In der Tiefgarage eines großen Berliner Möbelhauses im Stadtteil Wedding hatte ein Mitarbeiter am Vormittag den Umschlag mit der Aufschrift gefunden: "Wenn Sie diesen Briefumschlag öffnen, wird sich Ihr Leben ändern." Der Mann habe den Umschlag geöffnet und Feuerwehr und Polizei alarmiert, da auf dem Zellstoff unter Umständen gefährliche Substanzen hätten sein können, teilte die Feuerwehr mit. Nach den Anschlägen von New York und Washington gibt es in den USA mehrere Fälle von Milzbrand-Infektion, die Furcht vor Anschlägen mit biologischen Stoffen ausgelöst haben.

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