Weitere Interessenten vorhanden
MGM zieht Milliardenofferte für Vivendi-Sparte zurück

Der amerikanische Filmstudio-Konzern Metro-Goldwyn-Mayer Inc. (MGM) hat seine Kaufofferte in Höhe von 11,5 Mrd. Dollar (zehn Mrd Euro) in bar für die Vivendi Universal Entertainment (VUE) zurückgezogen und beteiligt sich nicht mehr an der Verkaufsaktion. Dies hat MGM am Dienstag nach Börsenschluss mitgeteilt.

HB/dpa LOS ANGELES. Die französische Vivendi Universal versucht momentan ihre amerikanische Unterhaltungssparte VUE in einer Auktion meistbietend zu veräußern.

MGM begründete den Rückzug von der Versteigerung mit den Preiserwartungen des Verkäufers. Sie seien nicht in Einklang mit der MGM-Einschätzung des Wertes zu bringen.

Andere Interessenten an der Vivendi Universal Entertainment sind die US-Medienunternehmen Liberty Media, die zu General Electric gehörende Fernsehfirma NBC, der Medienriese Viacom und eine Investorengruppe unter Führung von Edgar Bronfman, dem ehemaligen Seagrams-Chef.

Zu der amerikanischen Vivendi-Universal-Unterhaltungssparte gehören die Universal Film- und Fernsehstudios, Freizeitparks, Kabelfernsehkanäle und die riesige Musikfirma Universal Music.

MGM sei ein disziplinierter Käufer und verfolge keine noch so attraktiven strategischen Möglichkeiten, es sei denn sie seien sinnvoll für die Aktionäre, erklärte die US-Gesellschaft. MGM habe weiterhin große Achtung vor Vivendi und seinem Management.

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