Weitere Personalanpassungen geplant
Trübe Aussichten bei MAN

Der Münchener Maschinenbau- und Nutzfahrzeugkonzern MAN hat im ersten Quartal 2003 seinen Verlust reduziert, die Erwartungen der Analysten aber nicht erfüllt. Auch wenn der Traditionskonzern an seinem Ziel einer Ergebnisverbesserung festhält, haben sich die Aussichten für das Gesamtjahr verschlechtert.

Reuters MÜNCHEN. "Die weltwirtschaftliche Entwicklung und darüber hinaus speziell das deutsche Umfeld hat sich im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres weiter eingetrübt", teilte MAN am Dienstag in München mit. So hätten sich die Märkte für Druckmaschinen und Lkws nochmals abgeschwächt. Um das unveränderte Ziel einer nachhaltigen Ergebnisverbesserung zu erreichen, seien weitere Anstrengungen zu Kostensenkung und zur Effizienzsteigerung nötig. Dies schließe weitere Personalanpassungen mit ein. Details nannte der Konzern nicht.

Margenverbesserung bei Nutzfahrzeugen

Vor Steuern (EBT) sei im Quartal ein Verlust von 31 Mill. ? nach 75 Mill. ? im Vorjahr angefallen, teilte MAN weiter mit. Die Ergebnisverbesserung stamme vor allem aus dem Bereich Nutzfahrzeuge, wo sich die Bruttomarge auf Grund von Kostensenkungen deutlich verbessert habe. Insgesamt reduzierte die Sparte ihren Vorsteuerverlust auf 36 (Vorjahr 75) Mill. ?. Zudem seien im Vorjahresquartal wirksame Sonderbelastungen entfallen. Die Industriellen Dienstleistungen und die Dieselmotoren hätten hingegen Ergebnisrückgänge hinnehmen müssen. Die Druckmaschinentochter MAN Roland verbuchte vor Steuern mit minus 27 (null) Mill. ? einen kräftigen Verlust.

Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem EBT von plus sechs Mill. ? gerechnet, wobei die tiefste Schätzung bei minus 24 Mill. ? lag. Den Umsatz in den ersten drei Monaten bezifferte MAN mit 3,3 (Vorjahreszeitraum 3,1) Mrd. ?. Beim Auftragseingang habe man einen Rückgang um zwei Prozent auf 3,5 Mrd. ? verbucht.

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