Weitere Privatisierungsschritte
Post-Börsengang für 2002 nicht ausgeschlossen

Das Bundesfinanzministerium hat die Platzierung eines weiteren Pakets von Aktien an der Deutschen Post weder für das laufende Jahr noch zu einem späteren Zeitpunkt ausgeschlossen.

Reuters BERLIN. Ein solcher Schritt hänge von der weiteren Entwicklung der Aktienmärkte ab, antwortete das Finanzministeriums auf eine kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, die Reuters am Dienstag in Berlin vorlag.

Auf die Frage, ob die Bundesregierung an ihren Vorhaben festhalte, im Laufe des Jahres 2002 weitere Post-Anteile an die Börse zu bringen, heißt es in der Stellungnahme des Finanzministeriums: "Im Umsetzung der Postreform 1994 werden weitere Privatisierungsschritte der Deutschen Post AG eingeleitet, wenn die Voraussetzungen auf den Kapitalmärkten hierzu gegeben sind."

Morgan Stanley belässt Post auf Outperform

Seit Jahresbeginn darf der Bund seinen Anteil an der Post auf unter 50 Prozent reduzieren. Ein Gesetz dazu war im Herbst erlassen worden. Derzeit hält er zusammen mit der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau 69 Prozent am Unternehmen.

In ihrer täglichen Einschätzung hatte die Investmentbank Morgan Stanley die Deutsche Post World Net zuvor wie bislang als "Outperformer" eingestuft. Zwar sei die Aktie nicht ohne Risiko, jedoch halte man an einem Kurs-Ziel von 17 Euro pro Stück fest. Gegen Mittag notierte die Post-Aktie bei 14,80 Euro.

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