Weitere Regenfälle erwartet
Überschwemmungen in Kenia fordern 30 Tote

Die Überschwemmungen nach den heftigen Regengüssen im ostafrikanischen Kenia haben dramatische Ausmaße erreicht: Mindestens 30 Menschen starben, über 50 000 sind auf der Flucht vor den Wassermassen, berichtete ein Polizeisprecher am Dienstag.

dpa NAIROBI. Zahlreiche Menschen seien nach Erdrutschen unter Schlammmassen begraben worden, andere seien ertrunken oder in ihren Fahrzeugen von den Wasserströmen mitgerissen worden. "Wir haben so viele Berichte über Ertrunkene, aber können sie nicht alle bestätigen, solange deren Körper nicht gefunden werden", erklärte der Sprecher des nationalen Katastrophenkomitees, Bonventure Wendo. "Es gibt große Kommunikationslücken und wir sind auf die Angaben der lokalen Behörden angewiesen." Am schlimmsten betroffen seien Regionen in Ost-, West- und Zentralkenia. Zehntausende Menschen seien gezwungen, ihre Dörfer zu verlassen.

Viele hätten ihre Lehmhütten im Hochwasser verloren. Das Wasser habe große Teile der Ernte vernichtet. Präsident Daniel arap Moi versprach den Vertriebenen Unterstützung. Schwere Niederschläge sind während der Regenzeit in Kenia von März bis Mai nichts ungewöhnliches. Seit zwei Wochen jedoch regnete es in einigen Regionen nahezu pausenlos. Wetterexperten sagten weitere heftige Regengüsse bis Mitte Mai voraus.

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