Weitere Telekom-Verkäufe nicht ausgeschlossen
Voicestream-Zukunft bis zum Jahresende geklärt

Der Interimschef der Deutschen Telekom, Helmut Sihler, erwartet eine Entscheidung hinsichtlich der US-Mobilfunktochter Voicestream bis zum Jahresende.

Reuters FRANKFURT/M. Dies sagte Sihler in einem Interview mit dem Fernsehsender CNBC am Mittwoch. Daneben schloss er nicht aus, dass die Telekom sich von weiteren Unternehmensbereichen trenne, um ihr Schuldenziel von 50 Milliarden Euro bis Ende 2003 zu erreichen.

"Wir halten uns zu Voicestream alle Möglichkeiten offen. Es gibt Gespräche, es gibt Kontakte, es gibt keine Verhandlungen", sagte Helmut Sihler. Am Vortag hatte es in einem Zeitungsbericht geheißen, VoiceStream habe Interesse an einer Fusion mit dem zweitgrößten US-Anbieter Cingular Wireless. Dabei habe Voicestream seinem Konkurrenten die Position des Mehrheits-Gesellschafters angeboten. Die Telekom hatte den Bericht nicht kommentieren wollen.

Mit Blick auf die Mobilfunksparte T-Mobile sagte Sihler, langfristig sei ein Börsengang der Einheit nicht ausgeschlossen. Zuvor hatte die Telekom in Bonn einen Anstieg des operativen Gewinns für das Halbjahr bekannt gegeben.

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