Weitere Übernahmen in Japans Pharmaindustrie sind wahrscheinlich
Yamanouchi Pharma: Begehrte Japaner

Die westlichen Pharmakonzerne stehen unter Druck. Preisgünstige Generika lassen die Margen erodieren. Es laufen weit mehr Patente aus, als neue Präparate auf den Markt kommen.

DÜSSELDORF. Auf der Suche nach neuen Märkten und Ertragsquellen rückt zunehmend Japan, der zweitgrößte Pharmamarkt der Welt, ins Visier der Konzerne. So kaufte sich Abbott Laboratories mit einem 33-Prozent-Paket bei der Nummer zwei in Nippon, Hokuriku Seiyaku, ein. Die jüngste Übernahme von Chugai Pharmaceutical durch den Schweizer Roche-Konzern war sogar die erste komplette Akquisition eines japanischen Pharmaunternehmens durch einen Ausländer. Mit weiteren Übernahmen in der stark fragmentierten Arzneimittelindustrie Japans ist zu rechnen. Die attraktive Bewertung der Aktien reizt zum Kauf.

So wird Yamanouchi Pharmaceutical, eines der größten Pharmaunternehmens des Landes, nur mit einem KGV von 20 bewertet. Rund 45 Prozent der Aktien liegen bereits in Händen ausländischer Anleger. Yamanouchi steigerte 2001/02 (31. März) den Nettogewinn um 36,7 Prozent auf 55,16 Milliarden Yen.

Quelle: Wirtschaftswoche

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