Weitere Verhandlungstermine
Haffa-Prozess zieht sich in die Länge

Der Betrugsprozess gegen die EM.TV-Gründer Thomas und Florian Haffa vor dem Landgericht München wird voraussichtlich frühestens Ende März zu Ende gehen.

HB/dpa MÜNCHEN. Angesichts einer Reihe von Unklarheiten im Zusammenhang mit zwei Gutachten legte die Vorsitzende Richterin Huberta Knöringer am Dienstag drei weitere vorläufige Verhandlungstermine bis zum 24. März fest.

Möglicherweise müsse der Gutachter Wolfgang Ballwieser erneut befragt werden, sagte die Richterin. Ballwieser war zu dem Schluss gekommen, dass die Haffa-Brüder im August 2000 gegen die Regeln der Rechnungslegung verstoßen und überhöhte Umsatzzahlen veröffentlicht haben. Florian Haffas Verteidiger Sven Thomas meldete am Dienstag jedoch erhebliche Zweifel an dem Gutachten an.

Ein anderes Gutachten war hingegen vom Staatsanwalt in Frage gestellt worden. Er hatte dem Sachverständigen Bernd Rudolph veraltete Methoden vorgeworfen und ein neues Gutachten beantragt. Über diesen Antrag hat das Gericht noch nicht entschieden. Die Haffa- Brüder müssen sich seit Anfang November wegen des Verdachts des Kursbetrugs vor dem Landgericht verantworten. Sie sollen den Kurs der EM.TV-Aktie mit haltlosen Gewinnprognosen und einer falschen Pflichtmitteilung manipuliert haben. Der Prozess wird am 3. März fortgesetzt.

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