Weiteres Kraftwerk im Bau
RAG-Konzern drängt auf den Weltmarkt

Der Essener RAG-Konzern drängt verstärkt ins internationale Geschäft. Die zum Unternehmen gehörende Steag AG will sich weltweit als unabhängiger Kraftwerksbetreiber etablieren.

dpa HANNOVER. Neben dem 1999 in Betrieb genommenen Kraftwerk Termopaipa in Kolumbien sei nun ein zweites im Bau. Darüber hinaus verhandle Steag mit "Vertragspartnern in der ganzen Welt", sagte der Chef des RAG - Konzerns, Karl Starzacher, auf der Hannover Messe. Das Steag-Projekt Iskenderun an der türkischen Mittelmeerküste ist mit einem Volumen von rund 1,5 Mrd. $ (3,3 Mrd. DM/ 1,7 Mrd. Euro) die bisher größte Investition des Konzerns.

Die RAG Coal International sei mit 65 Mill. Tonnen in den USA, Australien und Venezuela einer der weltgrößten privaten Steinkohleproduzenten. "Der Schritt auf den internationalen Kohlemarkt war für uns eine konsequente strategische Entscheidung, denn dieser Markt hat nachweislich gute Chancen", äußerte Starzacher.

In China engagiere sich der Konzern bei der Bekämpfung von Kohlebränden. Bei dem Naturphänomen entzünden sich Kohlevorkommen in einer Tiefe von 60 bis 80 Metern von selbst. Diese Schwelbrände schaden durch die hohen Kohlendioxid-Emissionen erheblich dem Klima. Mit den Projekten sollen binnen vier Jahren 20 Mill. Tonnen Kohlendioxid weniger ausstoßen.

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