Weiteres Wachstum erwartet
Ahold steigert Gewinn und Umsatz

Der Nettogewinn sei im vergangenen Jahr um 48 % auf 1,1 Mrd. Euro und der Umsatz um 56 % auf 52,5 Mrd. Euro gestiegen, teilte der weltweit drittgrößte Supermarktbetreiber mit.

Reuters Zaandam. Der niederländische Einzelhandelskonzern Koninklijke Ahold hat eigenen Angaben zufolge seinen Gewinn und Umsatz im Jahr 2000 deutlich gesteigert und erwartet eine Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung im laufenden Geschäftsjahr. Der Nettogewinn sei im vergangenen Jahr um 48 % auf 1,1 Mrd. Euro und der Umsatz um 56 % auf 52,5 Mrd. Euro gestiegen, teilte der weltweit drittgrößte Supermarktbetreiber am Dienstag in niederländischen Zaandam mit. Die Zahlen entsprechen den Gewinnprognosen der Analysten, die Umfragen zufolge zuletzt zwischen 1,08 und 1,12 Mrd.Euro gelegen hatten. Die Ahold-Aktien fielen nach Bekanntgabe der Zahlen an der Amsterdamer Börse.

Das Ergebnis je Aktie werde bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres um 15 % wachsen, kündigte Ahold an. Das Umsatzziel für das laufende Jahr liege bei rund 65 Mrd. Euro. "Wir hatten geplant, die Größe des Unternehmens zwischen 1999 und 2002 zu verdoppeln, doch es sieht so aus, als würden wir dieses Ziel bereits 2001 erreichen...", sagte Ahold-Chef Cees van der Hoeven. Organisch sei Ahold im vergangenen Jahr um 6,6 Prozent gewachsen, fügte er hinzu.

Das kräftigste Gewinnwachstum verzeichnete Ahold im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben in seinem Kernmarkt USA, wo das Unternehmen rund 60 % seiner Erlöse erziele. Dort sei das Betriebsergebnis um 34 % auf umgerechnet 2,58 Mrd. Euro gestiegen, was Ahold unter anderem auf die Konsolidierung des Nahrungsmittelvertriebs U.S. Foodservice zurückführte. In Europa sei das operative Ergebnis um 46 % auf 670 Mio. Euro geklettert, hieß es weiter. Auch hier habe eine Akquisition - die der skandinavischen ICA - das Wachstum unterstützt.

Die Ahold-Aktien notierten am Dienstagnachmittag in einem freundlichen Marktumfeld, aber bei tiefer liegenden Standardwerten 2,73 % im Minus bei 34,55 Euro. Seit ihrem Tiefstand bei 29,96 Euro am 15. Januar hatten die Papiere stetig an Wert gewonnen.

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