Weiterhin angespannte Lage
Irak-Krise treibt Öl-Preis wieder in die Höhe

Der Ölpreis ist am Montag wegen der angespannten Lage im Irak und eines drohenden Streiks im Ölförderland Venezuela wieder etwas unter Druck geraten.

Reuters LONDON. Ein Barrel (rund 159 Liter) der marktführenden Nordsee-Sorte Brent verteuerte sich in London zur Lieferung im Januar um gut zehn Cent auf 25,29 Dollar. "Die Anspannung ist noch da, und natürlich blicken alle auf den Irak und die Waffeninspektoren", sagte ein Händler. "Zusätzlich gibt es noch den Streik in Venezuela und diese Faktoren treiben den Preis eher nach oben", fügte er hinzu.

Obwohl Gegner des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez zu einem Generalstreik aufgerufen haben, wurde erwartet, dass die Ölförderung des fünftgrößten Ölexporteurs normal ablaufen wird. Händler verwiesen zudem auf die weiterhin angespannte Lage im Irak, wo am Wochenende Kampfflugzeuge der Alliierten nach US-Angaben erneut Luftabwehrstellungen in der südlichen Flugverbotszone angegriffen hatten. Irakischen Anwohnern zufolge beschossen die Flugzeuge Gebäude der Ölfirma Southern Oil Company. Dabei seien vier Menschen getöten worden. Irak legte am Montag bei den Vereinten Nationen (UNO) offiziell Beschwerde über die Angriffe ein. Indes setzten UNO-Inspektoren ihre Waffenkontrollen im Irak fort.

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