Weiterhin Gefahr auf den Straßen
Tote bei Glatteisunfällen

Auf spiegelglatten Straßen sind am Dienstag tausende Deutsche ins Schlittern geraten. Eisglätte behinderte den Verkehr fast bundesweit und führte zu vielen Unfällen. Dabei kamen nach Polizeiangaben mindestens drei Menschen ums Leben. Auch in den nächsten Tagen sorgen Schnee und Eis für gefährliche Situationen auf den Straßen, warnte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach am Dienstag.

HB/dpa OFFENBACH/BOCHUM. Der Schneefall lasse gegen Ende der Woche nach, das Eis bleibe uns bei Temperaturen um die null Grad aber erhalten.

Bei einem Unfall in der Nähe von Hünxe in Nordrhein-Westfalen starben zwei Jugendliche. Ein weiterer Mann kam auf der A6 in Rheinland-Pfalz ums Leben. Das Gros der Unfälle lief allerdings nach Angaben der Polizei glimpflich ab. Im Flugverkehr kam es zu Verspätungen und Ausfällen, ebenso bei der Bahn.

Grund für die Glätteprobleme waren nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts (DWD) winterliche Wetterkapriolen. Ein Wintergewitter schüttete Detmold in Ostwestfalen binnen ein bis zwei Stunden mit sieben Zentimetern Neuschnee zu. Im Schwarzwald fielen in der Nacht zum Dienstag 25 Zentimeter Neuschnee, der zum Beispiel in Freudenstadt eine Decke von 66 Zentimetern bildete. Die Eisglätte in der Mitte Deutschlands erklärt der DWD so: Erst regnete oder schneite es, dann zogen sich die Wolken zurück und die Temperaturen fielen rapide ab: Die Nässe auf den Straßen gefror.

Auch laut dem Wetterdienst Meteomedia in Bochum sorgen Eisglätte und Schneefall weiterhin für gefährliche Straßenverhältnisse. Am Mittwoch stauen sich laut DWD die Wolken von Norden her an den Bergen, es kommt zu Schnee oder Graupelschauern. Die Temperaturen bewegen sich zwischen minus zwei Grad am Alpenrand und plus drei im Rheinland. Am Donnerstag wechseln sich am Himmel viele Wolken mit wenigen heiteren Abschnitten und Schneeschauern ab. Der Schnee wird weniger, nur am Nordrand der Berge schneit es noch heftig.

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