Weiterhin offener Wahlausgang belastet die Börsen
Wall Street: Kursverluste auf breiter Front

Die US-Börsen leiden zu Handelsbeginn weiter unter dem offenen Ausgang der Präsidentenwahlen.

dpa NEW YORK. Die Wall Street litt zu Handelsbeginn am Donnerstag weiter unter dem offenen Ausgang der amerikanischen Präsidentenwahl. Es gab erneut Kursverluste auf breiter Front.

Bisher ist offen, ob der Republikaner George W. Bush oder US-Vizepräsident Al Gore ins Weiße Haus einzieht. Dies hängt von der laufenden Neuauszählung der Stimmen in Florida ab.

"Unsicherheit ist nicht gut für die Börse", erklärte Byron Wien von der Investmentbank Morgan Stanley Dean Witter dem Börsenfernsehsender CNBC.

Der Dow-Jones-Index gab in den ersten Minuten des Handels um 103,90 Zähler oder 0,95 % auf 10 803,16 Punkte nach. Der Standard & Poor's 500-Index fiel um 16,37 Zähler oder 1,16 % auf 1 392,91 Punkte.

Die Technologieaktien fielen weiter. Der technologielastige NASDAQ-Index war bereits am Vortag um 5,39 % eingebrochen. Das Börsenbarometer gab am Donnerstagmorgen nochmals um 90,05 Zähler oder 2,79 % auf 3 141,65 Punkte nach. Dies hatte allerdings nichts mit den Wahlen, sondern mit den Geschäftserwartungen für diese Unternehmen zu tun.

30-jährige US-Staatsanleihen konnten sich deutlich festigen. Die Rendite der Langläufer fiel deshalb von 5,87 auf 5,84 %.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%