Weiterreise nach Syrien
Schröder ruft Nahost-Konfliktparteien zu Verhandlungen auf

ap AMMAN. Bundeskanzler Gerhard Schröder hat die Konfliktparteien nach einem Treffen mit dem jordanischen König Abdullah II. zur Wiederaufnahme von Verhandlungen aufgerufen. Zur Fortsetzung des Friedensprozesses seien Zugeständnisse von beiden Seiten nötig, sagte Schröder am Montag bei einer Pressekonferenz in Amman. Der jordanische Ministerpräsident Ali Abu Ragheb erklärte, eine Lösung des arabisch-israelischen Konflikts sei für die Zukunft des Nahen Ostens unabdingbar.

Schröder kündigte deutsche Unterstützung für Jordanien an, vor allem bei Entwicklungs- und Wasserprojekten. Einzelheiten nannte er jedoch nicht. Zudem wolle die Bundesregierung deutsche Unternehmen zu Investitionen in dem Königreich ermutigen. Anschließend brach Schröder, der bereits Ägypten und Libanon besucht hat, nach Syrien auf, der vierten Station seiner Nahostreise. Zum Abschluss der Reise wird er am (morgigen) Dienstag in Israel und am Mittwoch in den palästinensischen Autonomiegebieten erwartet.

Schröder will bei seiner Reise neben den bilateralen Beziehungen zu den jeweiligen Staaten auch Möglichkeiten zur Beendigung der blutigen Ausschreitungen zwischen Palästinensern und Israelis erörtern, bei denen in den vergangenen Wochen mehr als 140 Menschen getötet wurden.



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