Weizsäcker hat Recht
Kommentar: Prominenter Eon-Beistand

Die Monopolkommission grübelt darüber, ob Eon die Übernahme der Ruhrgas-Mehrheit per Ministererlaubnis zu gestatten ist.

jsn. DÜSSELDORF. Der Kölner Wettbewerbsexperte Christian von Weizsäcker empfiehlt grünes Licht ohne Auflagen. Die Bonner Wettbewerbshüter hätten bei ihrer Ablehnung allzu statisch und national geurteilt. Die Energiekonzerne müssten sich künftig auf Weltmärkten bewähren. Nationale Energiegrenzen seien Vergangenheit.

Weizsäcker hat Recht. Nur kapitalstarke, von der Produktion bis zur Endverteilung aktive Konzerne können langfristig im internationalen Wettbewerb überleben. Die deutsche Versorgung wird krisensicherer, wenn nationale Player sich international aufstellen können. Werden die Energiemärkte liberalisiert, verliert das Argument nationaler Marktbeherrschung an Gewicht. Die Verbraucher wollen Energiepreise, die sich im internationalen Geleitzug bewegen. Die Fusion von Eon und Ruhrgas würde die Weichen dafür stellen.

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