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Wella legt im Rumpfgeschäftsjahr im Kerngeschäft zu

Der Wella-Konzern hat im Rumpfgeschäftsjahr 2004 im Kerngeschäft währungsbereinigt ein Wachstum von 7,2 Prozent erzielt. Nominal lag das Wachstum in den Bereichen Friseur sowie Kosmetik & Duft zwischen Januar und Juni bei fünf Prozent.

dpa-afx DARMSTADT. Der Wella-Konzern hat im Rumpfgeschäftsjahr 2004 im Kerngeschäft währungsbereinigt ein Wachstum von 7,2 Prozent erzielt. Nominal lag das Wachstum in den Bereichen Friseur sowie Kosmetik & Duft zwischen Januar und Juni bei fünf Prozent. Die andere Seite des Geschäfts, die Consumer-Vertriebsaktivitäten wurden schrittweise an Procter & Gamble Co. abgegeben und ging wie erwartet zurück.

Einschließlich dieser Sparte erwirtschaftete Wella im ersten Halbjahr einen Gesamtumsatz von 1,550 Mrd. Euro (Vorjahreszeitraum: 1,546 Mrd Euro). Bereinigt um Wechselkurseinflüsse entspricht dies einem Plus von 2,4 Prozent (nominal 0,2 Prozent).

Das zweite Quartal war vor allem durch Restrukturierungskosten, einmalige Sonderaufwendungen und Fixkosten aus dem Consumergeschäft deutlich belastet worden. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern rutschte ins Minus auf 195,2 Mill. Euro. Die Ebit-Rendite war deshalb mit minus 12,6 % (Vorjahr: 6,7 %) ebenfalls stark rückläufig. Ohne die genannten Sondereinflüsse wären Ebit und Ergebnis vor Steuern deutlich positiv gewesen.

Im Geschäftsjahr 2004/05 peilt Wella für das Hauptgeschäft Friseur ein niedriges einstelliges Umsatzwachstum an. Der Lizenzerlös aus dem Consumergeschäft dürfte sich positiv auf den Ertrag der Wella AG auswirken. Bis zum Ende des Fiskaljahres 2004/2 005 wird dieser Bereich vollständig an P & G übergeben worden sein.

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