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Wella strebt auch 2002 zweistelliges Wachstum an

Nach einem kräftigen Umsatz- und Ergebnisplus im abgelaufenen Geschäftsjahr rechnet der Darmstädter Kosmetikkonzern Wella 2002 abermals mit prozentual zweistelligen Wachstumsraten.

Reuters DARMSTADT. Der Umsatz werde im Gesamtjahr zwischen zehn und 14 Prozent zulegen, teilte der Spezialist für Haarpflegeprodukte am Dienstag mit. Beim Ergebnis rechne der Vorstand mit einem noch stärkeren Anstieg. Die Wachstumsschübe sollen insbesondere im zweiten Halbjahr erfolgen. Die erste Jahreshälfte werde hingegen noch von der weltweit schwachen Konjunktur geprägt sein. Ferner wirkten sich auch noch die Anschläge des 11. September auf den Flugreiseverkehr aus und damit vor allem auf das Geschäft mit zollfreien Waren in den USA.

Trotz der optimistischen Prognose könnten die Wachstumsraten bei Wella hinter denen des Vorjahres zurückbleiben, hieß es. 2001 erzielte Wella den Angaben zufolge ein Umsatzplus von 12,9 Prozent auf 3,187 Mrd. Euro, wobei der Jahresüberschuss sogar um 22,5 Prozent auf 123,6 Mill. Euro in die Höhe schnellte. An der positiven Entwicklung seien alle drei Sparten - Friseur, Consumer (Endverbraucher) sowie Kosmetik und Duft - gleichermaßen beteiligt gewesen. Firmenübernahmen hätten mit 5,7 Prozent zum Umsatzwachstum beigetragen.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Konzern bezifferte Wella mit 274 Mill. Euro, was einem Plus von 20,2 Prozent entspreche. Die Rendite liege somit bei 8,6 (Vorjahr: 8,1) Prozent.

Die im MDax notierte Wella-Aktie legte in den ersten Handelsstunden in einem stabilen Marktumfeld 2,65 Prozent auf 58 Euro zu.

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