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'Welt': CSFB plant Plattform in Deutschland - Konkurrenz zur Deutschen Bank

Die Schweizer Investmentbank Credit Suisse First Boston (CSFB) will die Deutsche Bank und Dresdner Kleinwort Wasserstein auf deren Heimatmarkt bedrängen.

dpa-afx BERLIN. Die Schweizer Investmentbank Credit Suisse First Boston (CSFB) will die Deutsche Bank und Dresdner Kleinwort Wasserstein auf deren Heimatmarkt bedrängen. Dazu solle in Deutschland eine Plattform aufgebaut werden, die die Abwicklung aller Geschäfte mit deutschen Kunden direkt aus deren Heimatmarkt heraus erlaubt, berichtet die Zeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe).

"Wir wollen künftig eine tragfähige Alternative zu den deutschen Investmentbanken sein", sagte Deutschland-Chef Marco Illy der Zeitung. Derzeit beschäftigt die Niederlassung in Deutschland etwa 100 Mitarbeiter, rund 35 im Investmentbanking.

Die CSFB will sich dem Bericht zufolge in den kommenden Jahren in Deutschland unter anderem auf die Finanzierung von Private-Equitiy-Transaktionen, den Handel mit Kreditportfolien deutscher Banken sowie auf die Betreuung von Dax- und MDax-Unternehmen spezialisieren. Zugleich solle das Geschäft mit schnell wachsenden Firmen aus dem Technologie- und Biotechnologiebereich ausgebaut werden.

Auch Illy wisse, dass die Expansion riskant sei, halte sie aber dennoch für die richtige Strategie, berichtet das Blatt. "Durch Kostensenkungen sind kaum noch Ergebnisverbesserungen zu erzielen", sagte Illy. "Wir müssen uns daher neue Geschäftsfelder erschließen." Allerdings wollte er laut "Welt" nicht sagen, wie viel dafür in den nächsten Jahren investiert wird.

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