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'Welt': Für neuen Infineon-Chef hat Rentabilität oberste Priorität

Der neue Infineon-Chef Wolfgang Ziebart will laut der Tageszeitung "Die Welt" die Outsourcing-Politik seines Vorgängers Ulrich Schumacher zurückfahren und vor allem die Rentabilität in der Produktion deutlich erhöhen. Gleichzeitig setze der frühere BMW- und Continental-Manager bei Infineon auf einen kooperativen Führungsstil, schreibt die Zeitung in ihrer Montagsausgabe.

dpa-afx BERLIN. Der neue Infineon-Chef Wolfgang Ziebart will laut der Tageszeitung "Die Welt" die Outsourcing-Politik seines Vorgängers Ulrich Schumacher zurückfahren und vor allem die Rentabilität in der Produktion deutlich erhöhen. Gleichzeitig setze der frühere BMW - und Continental-Manager bei Infineon auf einen kooperativen Führungsstil, schreibt die Zeitung in ihrer Montagsausgabe.

"Ziebart erwartet eine höhere Eigenverantwortung des Managements", zitiert das Blatt den IG-Metall-Vertreter im Infineon-Aufsichtsrat, Dieter Scheitor. Ziebart habe sich außerdem bereit erklärt, mit den Belegschaftsvertretern auch über neue Arbeitszeitregelungen zu reden. Damit sollen drastische Personaleinschnitte bei einem möglicherweise bevorstehenden Abschwung der Halbleiterkonjunktur vermieden werden.

Die Einführung von Mehrarbeit ohne Lohnausgleich stehe nach Angaben Scheitors bei Infineon allerdings nicht zur Debatte. Im Rahmen eines Ergänzungstarifvertrags sei bei dem Halbleiterhersteller bereits zu 80 % die 40-Stunden-Woche eingeführt, einschließlich eines Lohn- und Gehaltsausgleichs.

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