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'Welt': Pharmaindustrie profitiert von Verzögerungen bei Gesundheitsreform

Die deutsche Pharmaindustrie wird nach einem Zeitungsbericht im kommenden Jahr wegen Verzögerungen bei der Gesundheitsreform mehrere hundert Mill. Euro mehr einnehmen.

dpa-afx BERLIN. Die deutsche Pharmaindustrie wird nach einem Zeitungsbericht im kommenden Jahr wegen Verzögerungen bei der Gesundheitsreform mehrere hundert Mill. Euro mehr einnehmen. Hintergrund sei die verspätete Einführung der geplanten Festbeträge für Arzneimittel sowie die Kürzung des Zwangsrabatts zum Jahresende von 16 auf sechs Prozent, berichtet die Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe). Die Unternehmen könnten daher 2005 mit Zusatzeinnahmen zwischen 520 und 610 Mill. Euro rechnen. Dies gehe aus Unterlagen von Pharmaherstellern, Verbänden und Krankenkassen hervor.

So habe etwa der Pharmahersteller Schering AG Mehreinnahmen von 25 Mill. Euro bestätigt. "Im Vergleich zu 2004 werden die Einbußen durch die Rabatte von 40 auf 15 Mill. Euro sinken", sagte ein Sprecher der Zeitung. Im Gegenzug erwarteten die Krankenkassen im kommenden Jahr lediglich Einsparungen von 390 Mill. Euro statt der angepeilten eine Milliarde Euro, berichtete die Zeitung weiter.

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