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'Welt': Reisebranche rechnet weltweit mit 5 Prozent Zuwachs - TUI 'zufrieden'DPA-Datum: 2004-06-27 17:53:02

BERLIN (dpa-AFX) - Nach drei Krisenjahren herrscht in der Reisebranche wieder Zuversicht. So rechnet die Welttourismusorganisation (WTO) mit Sitz in Madrid nach Informationen der Berliner Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe) in diesem Jahr mit einem Plus von fünf Prozent, nachdem die Zahl der Reisenden rund um den Globus im vergangenen Jahr um 1,2 Prozent zurückgegangen war. "Der instabilen geopolitischen Lage, den anhaltenden Terrorattacken und den steigenden Energiepreisen zum Trotz kehrt das Vertrauen der Verbraucher zurück", sagte WTO-Präsident Francisco Frangialli bei der Vorlage der Zahlen für die ersten vier Monate des Jahres.

BERLIN (dpa-AFX) - Nach drei Krisenjahren herrscht in der Reisebranche wieder Zuversicht. So rechnet die Welttourismusorganisation (WTO) mit Sitz in Madrid nach Informationen der Berliner Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe) in diesem Jahr mit einem Plus von fünf Prozent, nachdem die Zahl der Reisenden rund um den Globus im vergangenen Jahr um 1,2 Prozent zurückgegangen war. "Der instabilen geopolitischen Lage, den anhaltenden Terrorattacken und den steigenden Energiepreisen zum Trotz kehrt das Vertrauen der Verbraucher zurück", sagte WTO-Präsident Francisco Frangialli bei der Vorlage der Zahlen für die ersten vier Monate des Jahres.

Europa blieb in den ersten vier Monaten Zielgebiet Nummer eins der Reisenden, Länder wie Großbritannien und Italien konnten zwischen Januar und April mit einem Plus von 15 bis 18 Prozent aufwarten, auch Deutschland legte bei den Besucherzahlen um beachtliche zehn und bei den Einnahmen um drei Prozent zu. Am spektakulärsten wuchsen die Reiseströme in die Türkei (plus 50 Prozent) und nach Zypern, die in der ersten Jahreshälfte 2003 mit dem Beginn des Irak-Kriegs stark in Mitleidenschaft gezogen wurden. Das Touristenziel Spanien zählte immerhin 3,8 Prozent mehr Gäste.

Bei den deutschen Veranstaltern herrscht wieder Zuversicht. "Wir beobachten, wie eine riesige Welle zurück ins östliche Mittelmeer und nach Nordafrika schwappt, bei der Türkei haben wir ein zweistelliges, bei Ägypten gar ein dreistelliges Plus und auch Tunesien erholt sich", sagte Anja Braun von Deutschlands größtem Reisekonzern TUI < TUI.ETR > dem Blatt. Auch mit der in der Vergangenheit geschmähten Baleareninsel Mallorca ist man in Hannover zufrieden. Die Buchungen legten gegenüber dem Vorjahr zu. Allerdings musste der Marktführer die Preise für den Sommer um zehn Prozent senken.

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