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'Welt': RWE, Tui wollen vor Neunmonatszahlen über Neuber-Nachfolge entscheiden

Nach dem plötzlichen Tod ihres Aufsichtsratsvorsitzenden Friedel Neuber wollen die beiden Großkonzerne RWE und Tui laut einem Pressebericht das Amt noch vor der Präsentation ihrer Neunmonatszahlen neu besetzen.

dpa-afx FRANKFURT. Nach dem plötzlichen Tod ihres Aufsichtsratsvorsitzenden Friedel Neuber wollen die beiden Großkonzerne RWE und Tui laut einem Pressebericht das Amt noch vor der Präsentation ihrer Neunmonatszahlen neu besetzen. Bei der Tui solle die Entscheidung Anfang November auf der turnusmäßigen Aufsichtsratssitzung fallen, bestätigte eine Unternehmenssprecherin der Zeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe) entsprechende Informationen. Der Essener Energiekonzern RWE wolle in den nächsten drei Wochen den Posten neu besetzen. Eine Vorab-Regelung habe es bei beiden Konzernen nicht gegeben, berichtete die Zeitung weiter.

Als aussichtsreicherster Kandidat für die Neuber-Nachfolge bei der RWE AG gilt laut "Welt" der frühere Konzernchef Dietmar Kuhnt, der schon seit längerem als Aspirant gehandelt werde. Es sei eine "ausgemachte Sache", dass Kuhnt in Neubers Fußstapfen trete werden, berichtete die Zeitung, ohne Quellen zu nennen.

Bei der Tui werde es voraussichtlich wegen der unsicheren Situation bei der WestLB, die ihr Tui-Paket abstoßen will, eine Interimslösung geben. Als möglicher Kandidat werde der frühere Bayer-Vorstandschef Manfred Schneider gesehen. "Eine langfristige Personalentscheidung hängt sicherlich mit der neuen Eigentümerstruktur zusammen", zitiert die Zeitung ungenannte Quellen.

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