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Weltbank-Chefökonom warnt vor Folgeschäden durch Yukos-AffäreDPA-Datum: 2004-07-06 13:13:34

MOSKAU/BERLIN (dpa-AFX) - Der Chefökonom der Weltbank in Russland, Christof Rühl, hat Russland vor negativen Auswirkungen der Affäre um den Ölkonzern Yukos < YUSA.MUN > gewarnt. Es bestehe die Gefahr, dass die wirtschaftliche Stabilität untergraben werde, sagte Rühl am Dienstag der dpa in Moskau. Am Mittwoch um Mitternacht läuft die Frist für Steuernachzahlungen in Milliardenhöhe für Yukos ab. Am Donnerstag wird Bundeskanzler Gerhard Schröder mit einer Wirtschaftsdelegation in Moskau erwartet.

MOSKAU/BERLIN (dpa-AFX) - Der Chefökonom der Weltbank in Russland, Christof Rühl, hat Russland vor negativen Auswirkungen der Affäre um den Ölkonzern Yukos < YUSA.MUN > gewarnt. Es bestehe die Gefahr, dass die wirtschaftliche Stabilität untergraben werde, sagte Rühl am Dienstag der dpa in Moskau. Am Mittwoch um Mitternacht läuft die Frist für Steuernachzahlungen in Milliardenhöhe für Yukos ab. Am Donnerstag wird Bundeskanzler Gerhard Schröder mit einer Wirtschaftsdelegation in Moskau erwartet.

Die deutschen Gläubigerbanken des Yukos-Konzerns haben sich nach Angaben eines Regierungssprechers in Berlin bislang nicht an die Bundesregierung gewandt. Das "Handelsblatt" berichtete am Dienstag, deutsche Banken wollten Schröder um Hilfe bitten. Dem Bericht zufolge sollen die Deutsche Bank AG < DBK.ETR > und die Commerzbank AG < CBK.ETR > jeweils mit 80 Millionen Euro an Yukos-Krediten beteiligt sein.

Im russischen Finanzministerium wurde die Möglichkeit eines Kompromisses mit Yukos nicht ausgeschlossen. Es bestehe noch die Möglichkeit, die fälligen Steuernachzahlungen in Höhe von 2,8 Milliarden Euro vor Ablauf der Frist umzuschulden, hieß es in Moskau.

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