Weltbank springt ein
Argentinien kann Anleihe nicht zurückzahlen

Weil die Argentinier die von der Deutschen Bank begebene Staatsanleihe von 250 Millionen Dollar nicht bedienen können, springt die Weltbank ein.

dpa WASHINGTON. Argentinien kann eine Staatsanleihe im Umfang von 250 Mill. Dollar nicht zurückzahlen. Das teilte die Weltbank am Mittwoch in Washington mit. Die Weltbank, die die von der Deutschen Bank als Makler begebene Anleihe garantiert hatte, werde die Auszahlung übernehmen. Argentinien habe dann 60 Tage Zeit, den Betrag zurückzuzahlen, teilte ein Sprecher mit.

Die Weltbank hatte sich 1999 grundsätzlich bereit erklärt, Anleihen zu garantieren. Argentinien legte im gleichen Jahr mit Weltbankgarantie sechs Anleiheserien mit jeweils 250 Mill. Dollar auf. Drei wurden inzwischen zurück gezahlt. Die jetzige Anleihe wäre nach Angaben der Weltbank am 15. Oktober fällig. Sollte die Deutsche Bank die Garantie am Donnerstag offiziell einfordern, werde das Geld zur Auszahlung an die Anleihe-Inhaber an die Deutsche Bank überwiesen, sagte ein Weltbank-Sprecher.

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