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Weltbank-Vize: Deutsche Unternehmen in Russland zu risikoscheu

(dpa-AFX) München - Der Fall des russischen Ökonzerns Yukos < Yusa.MUN > wird das Investitionsklima nach Meinung des Vizepräsidenten der Weltbank Peter Woicke nicht nachhaltig eintrüben. In einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" (Montagausgabe) sagte Woicke, "Russland bleibt ein attraktives Land, um zu investieren". Er sei etwas überrascht, wie zögernd deutsche Firmen seien.

(dpa-AFX) München - Der Fall des russischen Ökonzerns Yukos < Yusa.MUN > wird das Investitionsklima nach Meinung des Vizepräsidenten der Weltbank Peter Woicke nicht nachhaltig eintrüben. In einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" (Montagausgabe) sagte Woicke, "Russland bleibt ein attraktives Land, um zu investieren". Er sei etwas überrascht, wie zögernd deutsche Firmen seien.

Die Klage der Investoren über mangelnde Rechtssicherheit seien sicher zutreffend. Bis zum WTO-Beitritt Russlands, der nach Moskaus Vorstellungen im Jahr 2006 stattfinden soll, müsse sich gerade auch auf diesem Gebiet einiges tun, sagte Woicke. Die Infrastruktur müsse dringend verbessert und der Finanzsektor gestärkt werden. Es gebe viel zu viele kleine Banken. Die Zentralbank habe noch nicht das Instrumentarium in der Hand, bei Bankkrisen einzugreifen.

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