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Welteke kritisiert Steuererleichterungen wegen Ölpreisanstieg

ADX FRANKFURT/MAIN. Bundesbankpräsident Ernst Welteke hat die von einigen europäischen Staaten angekündigten Steuererleichterungen als Reaktion auf den Ölpreisanstieg kritisiert. Es wäre besser gewesen, wenn die EU-Staaten eine einheitliche Position gefunden und dem Druck nicht nachgegeben hätten, sagte Welteke am Montag vor Journalisten in Frankfurt am Main.

Er unterstrich zugleich seine Einschätzung, dass der Euro gegenwärtig unterbewertet sei. Die Wechselkursentwicklung der europäischen Einheitswährung gegenüber dem US-Dollar und dem Yen sei durch die wirtschaftlichen Fundamentaldaten im Euro-Land «nicht begründet». Die Wachstumsperspektiven in Europa seien in diesem Jahr ständig nach oben korrigiert worden und «besser als vielfach wahrgenommen».

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