Weltfußballer besticht als Mannschaftsspieler
Luis Figo - der "soziale" Portugiese

In Portugals Fußball-Nationalmannschaft dreht sich alles um ihn: Luis Figo personifiziert den Aufstieg der Iberer in die Weltspitze.

sid LISSABON. Vor allem aufgrund des "Weltfußballers des Jahres 2001" zählen die Portugiesen bei der WM in Japan und Südkorea zum Kreis der Titelkandidaten, nachdem der Ausnahmekönner von Spaniens Meister Real Madrid sein Team bei der Euro 2000 in der Manier eines Genius bis ins Halbfinale geführt hatte. In Asien hofft der 29 Jahre alte Superstar auf die Erfüllung eines Traums: "Zu meinem Glück fehlt mir noch ein großer internationaler Titel."

Außer durch Brillanz besticht Luis Felipe Madeira Caerio, wie der 2000 für die damalige Weltrekordablöse von 60 Millionen Euro vom FC Barcelona zu den "Königlichen" gewechselte Offensivstar mit vollem Namen heißt, als Mannschaftsspieler. "Wirklich große Spieler sind die, die ihre Kameraden glänzen lassen", beschreibt "Europas Fußballer des Jahres 2000" sein Credo.

Überhaupt denkt der in Spanien zum "Fußballer mit dem größten Sexappeal" gewählte Frauenschwarm oft an andere. Von seinem ersten großen Geld bei Sporting Lissabon kaufte Figo seinen Eltern ein Haus, und seinem Stammverein in einem Lissabonner Arbeiterviertel spendierte der Werbe-Star für 250 000 Euro ein neues Klubheim.

Bei allem "sozialen" Engagement jedoch lässt es sich Figo von den rund fünf Millionen Euro pro Saison bei Real auch selbst gut gehen. Der Bau einer 600 Quadratmeter großen Villa für das Paar und seine beiden Töchter in einem Nobelvorort von Madrid mit acht Badezimmern, zwei Schwimmbädern und zwei Hektar Garten beispielsweise kostete fast ein Jahresgehalt.

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