Weltgipfel in Johannesburg
US-Kongressabgeordnete fordern zum Umdenken auf

Kongressabgeordnete aus den USA haben die Umwelt- und Klimaschutzpolitik der US-Regierung angegriffen und Präsident George W. Bush zum Umdenken aufgefordert.

dpa/HB JOHANNESBURG. Die drei Abgeordneten der Demokratischen Partei forderten die Bush-Regierung am Donnerstag beim Weltgipfel in Johannesburg eindringlich auf, das Kyoto-Protokoll zum internationalen Klimaschutz zu ratifizieren. Earl Blumenauer, Dennis Kucinich und George Miller signalisierten zudem die Unterstützung des Kongresses für die Errichtung eines mit 50 Milliarden Dollar (gut 50 Milliarden Euro) ausgestatteten Solarenergie-Fonds. Der Fonds solle durch den Abbau von Subventionen von fossilen Energieträgern wie Öl und Kohle finanziert werden.

Die Abgeordneten appellierten an die Staaten der Welt, bei dem Gipfel zu drängenden globalen Problemen klare Ziele und Zeitvorgaben zu vereinbaren. Die US-Regierung lehnt dies ab. Miller äußerte sich "zutiefst besorgt" über die offizielle US-Position in diesen Fragen. Übereinstimmend betonten die Kongressvertreter, die Haltung der US- Regierung zu Umwelt- und Klimaschutz entspreche nicht der Einstellung der Mehrheit der Menschen in den Vereinigten Staaten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%