Weltmeisterin Radcliffe gab auf
Japanerin mit Gold im Marathon

Vizeweltmeisterin Mizuki Noguchi ist auf dem olympischen Marathon-Thron. Weltmeisterin Paula Radcliffe aus Großbritannien ging sensationell leer aus.

HB ATHEN. Das deutsche Duo musste beim olympischen Hitzemarathon von Athen kleine Brötchen backen und spielte erwartungsgemäß keine Rolle. Seit Platz drei 1988 durch Katrin Dörre- Heinig sowie ihrem fünften und vierten Rang bei den Spielen danach hat keine Läuferin des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) über die klassische Distanz von 42,195 km olympisches Format gezeigt. Als beste Deutsche belegte die EM-Zweite Luminita Zaituc aus Braunschweig am Sonntag Rang 18; Ulrike Maisch aus Rostock kam nicht ins Ziel.

Als sechste Olympiasiegerin seit der Frauen-Premiere 1984 ließ sich die 26-jährige Japanerin Mizuki Noguchi auf der längsten olympischen Laufstrecke feiern. Sie beerbte damit ihre nicht qualifizierte Landsfrau Naoko Takahashi, die in Sydney gewonnen hatte.

Die WM-Zweite von Paris entschied das Rennen auf dem geschichtsträchtigen Kurs von Marathon in das Panathinaikon-Stadion, wo 1896 die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit ausgetragen wurden, in 2:26:20 Stunden vor Paris-Weltmeisterin Catherine Ndereba (Kenia/2:26:31) und Deena Kastor (USA/2:27:20). Zum Vergleich: Der Grieche Spyridon Louis benötigte damals für einen zwei Kilometer kürzeren Kurs 2:58:50.

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