Weltweit werden 5000 Stellen gestrichen
Stellenabbau in deutschen Rolls-Royce-Werken

Der britische Rüstungs-und Triebwerkehersteller Rolls-Royce will im Zuge der internationalen Luftfahrtkrise auch in seinen beiden deutschen Werken Stellen abbauen. Genaue Zahlen für die Werke in Dahlewitz bei Berlin und Oberursel bei Frankfurt/Main stünden noch nicht fest, sagte Norbert Burgner, Sprecher der Rolls Deutschland-Royce GmbH, am Montag.

dpa BERLIN. Der angekündigte Abbau von 1200 Stellen außerhalb Großbritanniens verteile sich jedoch im wesentlichen auf Deutschland und Nordamerika. Voraussichtlich werde es in Deutschland keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Ein Einstellungsstopp, Vorruhestandsregeln und die natürliche Fluktuation sollten ausreichen.

Weltweit will Rolls-Royce 5000 seiner 43 500 Stellen abbauen, davon 3800 in Großbritannien. Das Unternehmen erwartet für 2002 und 2003 in der zivilen Luftfahrt "schwierige Marktbedingungen". Die Gewerkschaften hatten sich von dem Stellenabbau überrascht gezeigt. Burgner berichtete, dass die Flugzeughersteller auf Druck der Airlines um eine Verlängerung der Lieferfristen bitten würden. Dies führe beim Triebwerkehersteller Rolls-Royce zu Überkapazitäten.

Im Werk Dahlewitz, wo Triebwerke für die Boeing 717 und private Luxus-Jets gebaut werden, arbeiten rund 1200 Menschen. Das Werk arbeitete bisher fast an seiner Kapazitätsgrenze. In Oberursel sind 1000 Menschen beschäftigt, in den Werken in Nordamerika gut 6000.

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