Weltweite Aktion
„Reporter ohne Grenzen“ rufen zu Protest auf

Zeitgleich zur Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele hat die Organisation "Reporter ohne Grenzen" für diesen Freitag weltweit zu Demonstrationen vor den chinesischen Botschaften aufgerufen. Bereits am Tag zuvor will die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gemeinsam mit Repräsentanten nationaler Minderheiten in China vor der chinesischen Botschaft in Berlin demonstrieren.

HB BERLIN. "Reporter ohne Grenzen" will "auf Chinas gebrochenes Versprechen, mehr Presse- und Meinungsfreiheit zuzulassen", aufmerksam machen. Die Vereinigung forderte in einer am Montag in Berlin veröffentlichten Presseerklärung von China "ein Ende der Nachrichten- und Internetzensur, die Freilassung der rund 80 inhaftierten Journalisten und Internetdissidenten sowie ungehinderte Recherche für ausländische Medienvertreter".

Ab 13.00 Uhr (MEZ) will "Reporter ohne Grenzen" am Freitag vor den chinesischen Vertretungen in Berlin, Brüssel, London, Madrid, Montreal, Paris, Rom, Stockholm und Washington demonstrieren. Im Internet kann zudem virtuell vor dem Pekinger Olympia-Stadion demonstriert werden.

Die GfbV will nach eigenen Angaben bereits am Donnerstag (10.30) der Botschaft Chinas in Berlin eine Petition mit 10 000 Unterschriften für die Einhaltung der Menschenrechte übergeben. Es solle noch einmal ein deutliches Zeichen gegen die zunehmende Verfolgung von Volksgruppen wie den Tibetern, Uiguren und Mongolen oder Glaubensgemeinschaften wie Falun Gong gesetzt werden. Weitere Informationen auf der Seite von "Reporter ohne Grenzen" und der Gfbv.

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