Weltweite Kooperation soll helfen
Starker Rückgang der Terrorangriffe

Die Zahl der terroristischen Angriffe ist im vergangenen Jahr nach Angaben von US-Außenminister Colin Powell dank beispiellos enger internationaler Zusammenarbeit weltweit stark gesunken. Dennoch werfe der Terrorismus weiter einen Schatten auf die Welt, sagte Powell am Mittwoch bei der Veröffentlichung eines Berichts über den globalen Terrorismus.

HB/dpa WASHINGTON. Im Jahr 2002 ereigneten sich mit 199 die wenigsten Terror- Attacken in 30 Jahren, sagte der Koordinator für Terrorismusbekämpfung im US-Außenministerium, Cofer Black. 2001 waren es 355 einschließlich der Anschläge auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington gewesen. Gezielte anti- amerikanische Angriffe sanken von 219 auf 77, vor allem wegen eines Rückgangs der Bombenanschläge auf Ölleitungen in Kolumbien.

Trotz des Rückgangs von 44 % wurden 725 Menschen getötet, darunter 30 US-Bürger. Der blutigste Anschlag ereignete sich im Oktober auf der indonesischen Insel Bali mit mehr als 200 Opfern. 2001 waren 3 295 Menschen bei terroristischen Angriffen ums Leben gekommen.

Das US-Außenministerium hob am Mittwoch auch die gute Zusammenarbeit mit Deutschland und Frankreich im Kampf gegen den Terrorismus hervor. Als Beispiel nannte es unter anderem die Verurteilung des Marokkaners Mounir El Motassadeq zu 15 Jahren Haft wegen Beihilfe zu den Anschlägen des 11. September 2001. Das Ministerium würdigte außerdem, dass Deutsche und Franzosen Beweise gegen den Marokkaner Zacarias Moussaoui zur Verfügung gestellt hätten, der in den USA im Zusammenhang mit den Anschlägen vom 11. September angeklagt ist.

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