Weltweite Krise des Luftverkehrs
Iberia will 3 000 Arbeitsplätze abbauen

dpa MADRID. Die spanische Fluggesellschaft Iberia will wegen der weltweiten Krise des Luftverkehrs nach den Terroranschlägen in den USA ihren Flugbetrieb ab dem 1. November um elf Prozent reduzieren und rund 3 000 Stellen streichen. Dies entspricht fast zehn Prozent der derzeitigen Zahl von 29 000 Mitarbeitern. Wie das Unternehmen nach Presseberichten vom Freitag mitteilte, sollen in den Jahren 2002 und 2003 etwa 27 Mrd. Pesetas (162,3 Mill. Euro / 317,4 Mill. DM) eingespart werden.

Dazu sollen auch die für kommendes Jahr geplante Anschaffung von 19 Airbus-Maschinen bis auf weiteres auf Eis gelegt und die Leasing-Verträge für acht weitere Flugzeuge gekündigt werden. Ziel sei es, 50 000 Flugstunden zu streichen. Direktverbindungen wie Barcelona-New-York, Madrid-Stuttgart oder Madrid-Hamburg würden aufgegeben, die Zahl der Flüge zwischen dem Festland und den Balearen- sowie den Kanaren-Inseln reduziert, heißt es.

Seit den Attentaten in den USA sind die Buchungen bei Iberia um knapp 20 % zurückgegangen. Das im April vollständig privatisierte Unternehmen hatte darauf bereits mit einer Erhöhung der Flugpreise um acht Euro reagiert.

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