Weltweite Rezession nach den Anschlägen soll anhalten
Morgan Stanley sieht keine Erholung auf Europas Werbemarkt bis 2003

Die Investmentbank rechnet auf Grund der weltweiten konjunkturellen Schwäche für mindestens 15 Monate nicht mit einer Erholung im europäischen Werbemarkt. Vielmehr sei nun für das gesamte Jahr 2002 mit einem Rückgang der Umsätze im europäischen Werbesektor zu rechnen, da die weltweite Rezession nach den Anschlägen in den USA noch weiter anhalten werde, sagte Analyst Steve Winram am Montag.

rtr LONDON. Zuvor hatte Winram mit einer Rückkehr zu wachsenden Umsätzen im vierten Quartal 2002 gerechnet.

Für die nächsten zwei Quartale hatte Morgan Stanley einen weiteren Umsatzrückgang, sowie eine unveränderte Entwicklung für das dritte Quartal prognostiziert. Die Schwäche im Werbemarkt werde auch einen negativen Einfluss auf die Gewinne von europäischen Sendern und Rundfunkanstalten haben, hieß es in einer Mitteilung des Analysten.

"Unsere Schlussfolgerung ist, dass bei einem zehnprozentigen Rückgang in den Werbeumsätzen in 2002, Aktien von Sendern bei ihrer Prognose beim Ebitda (Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Amortisation) einen weiteren Sturz von 25 - 45 % erleben könnten", hieß es darin.

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