Weltwirtschaftsforum und die Finanzkrise: Krise im Schnee

Weltwirtschaftsforum und die Finanzkrise
Krise im Schnee

Crash an den Börsen, Rezessionsgefahr in den USA, Riesenverluste bei den Banken: Das Weltwirtschaftsforum in Davos wird zur Krisenkonferenz. Deutsche-Bank-Chef fürchtet bereits eine "Depression" unter den Teilnehmern in dem schicken Schweizer Skiort. Doch Antworten werden dringender benötigt denn je.

HB DAVOS. Die Turbulenzen an den internationalen Börsen werden auch das Weltwirtschaftsforum (WEF) beschäftigen, das an diesem Mittwoch im Schweizer Wintersportort Davos beginnt. Beobachter erwarten hitzige Debatten über Ursachen, Dauer und Auswirkungen der Krise auf dem bis Sonntag geplanten Treffen, zu dem rund 2500 Teilnehmer aus der Politik, aber vor allem aus der Wirtschaft erwartet werden.

"Im vergangenen Jahr war Davos von einer irrationalen Überschwänglichkeit geprägt" wird Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann in einem Interview zitiert. "Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr nicht auf die andere Seite wechseln und einer irrationalen Depression nachgeben."

Beobachter weisen daraufhin, dass bereits 2007 der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, in Davos vor den verschärften Risiken für die Finanzmärkte gewarnt hatte. Ungeachtet der jüngsten Börsenrückgänge stehen in die Davos ohnehin die amerikanische Kreditkrise und ihre Auswirkungen auf die Weltwirtschaft sowie der steigende Energiebedarf im Mittelpunkt der Diskussionen.

Nach Angaben des WEF-Gründers Klaus Schwab hat es in der 38-jährigen Geschichte des Forums noch nie so viele Teilnehmeranfragen aus den Unternehmen gegeben. So werden neben 27 Staats- und Regierungschefs und über 110 Ministern, Gewerkschafts- und Religionsführern rund 900 Vorstandsvorsitzende oder Geschäftsführer aus aller Welt erwartet, 20 Prozent davon aus Entwicklungs- und Schwellenländern.

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