Weltwitschaftsforum
Davoser Formel mit Tücken

Die Davos-Gleichung ist eigentlich ganz simpel: Sicherheit plus Wohlstand gleich Frieden. Doch wenn diese Formel keine Unbekannten hätte, fehlten Klaus Schwab, Gründer und Präsident des Weltwirtschaftsforums, die Teilnehmer

In den Schweizer Nobelskiort Davos pilgern in der kommenden Woche jedoch wieder mehr als 2 100 Unternehmer, Politiker und Wissenschaftler, um zu beraten, wie diese Gleichung aufgehen könnte. Zu diskutieren haben sie reichlich: Terrorismus bedroht den Frieden, Risiken in der Weltwirtschaft belasten das Wachstum, Ungleichheiten behindern den freien Handel, Unternehmen müssen ihre Widerstandskräfte stärken, es fehlt an Innovationsschüben.

Nachdem die beiden vorangegangenen Treffen in New York und Davos vom 11. September 2001 und vom bevorstehenden Irak-Krieg überschattet worden waren, steht jetzt die Wirtschaft wieder mehr im Rampenlicht. Doch die Politik kommt nicht zu kurz. Neben den mehr als 1 000 Spitzenvertretern aus Industrie und Finanzwelt geben sich 30 Staats- und Regierungschefs sowie Dutzende Minister ein Stelldichein. Uno-Generalsekretär Kofi Annan ist unter ihnen und der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan. Von ihnen könnte die Schlagzeile des Tages kommen, wenn sich Ankara auf eine Lösung des Zypern-Konfliktes einigte. Ein weiteres Top-Thema liefert der Wiederaufbau im Irak.

Wie bereits im Jahr zuvor versucht das "Open Forum", einen Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Nichtregierungsorganisationen in Gang zu setzen. Das sehen die globalisierungskritischen Organisatoren der Alternativveranstaltung "Public Eye on Davos" gar nicht gerne. Sie haben alle Mühe, ebenfalls hochkarätige PanelTeilnehmer auf ihr Podium zu locken.

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