Wendepunkt im Geschäftsverlauf
Premiere verringert Verluste drastisch

Der zum Verkauf stehende Pay-TV-Sender Premiere hat seine operativen Verluste im dritten Quartal 2002 drastisch verringert und neue Kunden gewonnen.

Reuters MÜNCHEN. "Der August markiert den Wendepunkt im Geschäftsverlauf", erklärte Premiere-Geschäftsführer Georg Kofler am Mittwoch. Durch eine Halbierung der Kosten in den Monaten Juli bis September auf 222 Millionen Euro habe sich der Verlust vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) auf 16 (Vorjahr: minus 222) Millionen verringert.

Nach Steuern reduzierte sich der Verlust auf 85,6 (VJ: minus 244,5) Millionen Euro. Der Umsatz legte um gut zwei Prozent auf 206,4 Millionen Euro zu. Auch bei den Kunden habe Premiere zugelegt, hieß es weiter. 125 000 neue Kunden hätten sich für den Abosender entschieden, der nun über einen Stamm von 2,443 Abonnenten verfüge. "Noch vor Weihnachten wird Premiere erstmals die Schwelle von 2,5 Millionen Abonnenten überschreiten", erklärte Kofler.

Bis Jahresende will der Südtiroler den Bezahl-TV-Sender, der seit der Insolvenz seiner Muttergesellschaft Kirch-Pay-TV ums Überleben kämpft, an Investoren verkauft haben. "Die Gespräche mit den möglichen Investoren verlaufen sehr ermutigend", sagte er. Außerdem habe Premiere mit weiteren zwei US-Studios Programm-Verträge abgeschlossen.

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