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Warentest: Finger weg von Versicherungen im Internet

Die Verbraucherschützer stellen der Assekuranz-Branche ein schlechtes Urteil in Sachen elektronischer Handel aus: Der Abschluss von Versicherungen sei nicht ratsam

adn BERLIN. Versicherungsabschlüsse per Internet sind nicht ratsam. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest (www.warentest.de) in ihrer aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Finanztest" (7/2000). Kritisiert werden besonders die mangelhaften Informationen für die Kunden. Über drei Viertel der Anbieter erläuterten zum Beispiel Rentenpolicen nicht einmal in den Grundzügen. Die Erklärungen zu Lebensversicherungen seien nur bei vier Gesellschaften für den Laien verständlich.

Besonders schlimm: Internet-Nutzer, die versuchen den Vertragsbeginn einer Lebensversicherung auf ein Datum nach dem 1. Juli 2000 zu datieren, bekommen laut "Stiftung Warentest" von allen Internet-Tarifrechnern falsche Ergebnisse. Von diesem Datum an würden neue Tarife gelten. Auf den Webseiten bekämen die Nutzer aber immer noch die alten Preise genannt, ohne auf die Änderung hingewiesen zu werden. Warentest schreibt deshalb: "Finger weg vom Onlineabschluss".

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