Weniger Anträge auf Arbeitslosenhilfe
Intel-Prognose treibt Wall Street nach oben

Die Äußerungen von Intel-Präsident Craig Barrett zum Computermarkt und positive US-Konjunkturdaten haben die Kurse an der Wall Street im frühen Geschäft am Donnerstag nach Händlerangaben kräftig angetrieben.

Reuters NEW YORK. "Die Computerindustrie hat die Talsohle durchschritten", hatte Barrett gesagt. Im zweiten Halbjahr sei auf Grund von saisonalen Faktoren mit einer stärkeren Nachfrage nach Personalcomputern zu rechnen, sagte er weiter. "Es war der Kommentar von Barrett, dass er eine Erholung für das Computergeschäft im zweiten Halbjahr sieht", sagte Larry Wachtel, Analyst bei Prudential Securities zum Kursanstieg. "Man muss das zwar etwas skeptisch sehen, aber er hat es gesagt."



Der Dow-Jones-Index kletterte bis gegen 15.40 Uhr MESZ um 0,89 % auf 10 603,18 Punkte, während der technologielastige Nasdaq-Index 1,47 % auf 2098,70 Punkte noch kräftiger zulegen konnte.

Auch die Daten zu den Erstanträgen auf US-Arbeitslosenunterstützung hätten den Markt unterstützt, da die Zahl der Anträge entgegen den Erwartungen zurückgegangen sei, sagten Händler. Das US-Arbeitsministerium hatte mitgeteilt, in der Woche zum 28. Juli 2001 sei die Zahl der Anträge auf 346 000 von 369 000 in der Vorwoche gesunken. Von Reuters befragte Volkswirte hatten für die Berichtswoche mit 385 000 Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe gerechnet.

Der Intel-Chef äußerte sich einen Tag nach der Studie der US-Investmentbank Merrill Lynch, die nach eigenen Angaben für die globale Halbleiterindustrie ein Ende des Abschwungs für möglich hält und zwölf Aktien höherbewertet hatte. Die Intel-Aktien stiegen im frühen Geschäft um 2,37 % auf 31,48 $.

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