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Weniger Deutsche bei Anschlag in New York getötet

Der deutsche Krisenstab in New York konnte die Liste der vermissten Bundesbürger mittlerweile auf 31 Namen eingrenzen. Anfangs war befürchtet worden, dass Hunderte von Bundesbürgern unter den Opfern sein könnten.

dpa NEW YORK. Bei dem Terroranschlag auf das World Trade Center am 11. September sind offenbar weniger als 30 Deutsche getötet worden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur (dpa) am Mittwochabend (Ortszeit) aus zuverlässiger Quelle. Anfangs war auf der Basis von Vermisstenmeldungen befürchtet worden, dass Hunderte von Bundesbürgern unter den Opfern sein könnten. Die New Yorker Behörden gehen nach am Abend veröffentlichten Zahlen von 4900 bis 5200 Toten aus.

Der deutsche Krisenstab in New York konnte die Liste der vermissten Bundesbürger mittlerweile auf 31 Namen eingrenzen. Mehrere Meldungen seien aber immer noch relativ vage, hieß es in informierten Kreisen. Man gehe davon aus, dass auf der Liste noch "der eine oder andere Name" von als vermisst gemeldeten deutschen Amerika-Reisenden steht, die nicht von dem Anschlag betroffen waren.

Die weitaus meisten deutschen Opfer waren für kleinere deutsche, manche auch für ausländische Firmen tätig. Vier gehörten zu den Passagieren eines der beiden Flugzeuge, die Terroristen entführt und in die Zwillingstürme des World Trade Centers gesteuert hatten.

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