Weniger Freiwillige als am Vortag
46 gerettete Grindwale wieder vor US-Küste gestrandet

Eine zweite Strandung hat die Überlebenschancen für die an der US-Ostküste zunächst geretteten Grindwale deutlich gemindert.

HB WASHINGTON. Die 46 Meeressäuger verirrten sich am Dienstag erneut an einen abgelegenen Strand auf Lieutenant's Island im Bundesstaat Massachusetts. Die Chancen auf eine glückliche Rettung seien diesmal deutlich geringer, sagte der Experte A. J. Cady am Dienstag.

So seien dort viel weniger Freiwillige als am Vortag, als die Wale an einen Strand der Ferienhalbinsel Cape Cod gespült worden waren. Zudem lagen die Wale diesmal nicht im Sand, sondern im Schlamm, was die Rettungsbemühungen weiter erschwerte. Ein Experte sagte, er rechne damit, dass die meisten Wale die zweite Strandung nicht überleben würden.

Hunderte Helfer hatten die Grindwale am Montag am Strand von Cape Cod wieder ins tiefe Wasser gezogen. Nur zehn Wale starben, bevor die Retter sie ins Meer ziehen konnten. Die größte Strandung seit Jahren war zugleich ein Touristenspektakel. Bis zu 2000 Schaulustige hatten sich am Strand versammelt, um die Wale zu sehen. Viele halfen auch bei der Rettung.

An der Küste Neuenglands werden immer wieder Wale angeschwemmt, die in den meisten Fällen verenden. Warum die Wale stranden, ist nicht klar. Möglicherweise ist das Leittier krank und verliert seinen Orientierungssinn, möglicherweise wird ihr Sonar-Ortungssystem durch technische Kommunikationssignale gestört.

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