Weniger Geburten
Procter & Gamble stellt Pampers-Produktion in Crailsheim ein

dpa CRAILSHEIM. Wegen des Geburtenrückgangs stellt Procter & Gamble die Produktion von Pampers-Windeln in Crailsheim ein. "Es werden weniger Kinder geboren", erklärte die deutsche Tochter des US- Konzerns am Donnerstag in Schwalbach am Taunus. Außerdem könne mit modernen Anlagen eine höhere Windelproduktion erreicht werden.

Von den 1 300 Mitarbeitern sind in den nächsten 12 bis 15 Monaten 280 betroffen; 90 müssen mit Entlassungen rechnen.

Procter & Gamble konzentriert seine Pampers-Fertigung in Deutschland damit auf Euskirchen. In Europa gibt es zwei weitere Werke in Großbritannien und Polen. In Crailsheim will das Unternehmen weiterhin Damenbinden und Haushaltstücher herstellen und das Geschäftsfeld Haushaltstücher ausbauen. Procter & Gamble setzt in Deutschland 8 Mrd. DM um, unter anderem mit Waschmitteln und Kosmetika. Bei Windeln liegt der Marktanteil von Pampers den Angaben zufolge bei 50 %.

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