Weniger Gewinn erwartet
Goldmann Sachs bestätigt BASF mit "Market Outperformer"

Die Investmentbank sieht bei der Aktie des Ludwigshafener Chemiekonzerns trotz des drastischen Gewinneinbruches weiterhin Aufwärtspotenzial.

dpa-afx LONDON. Die Investmentbank Goldman Sachs stuft die Papiere des Ludwigshafener Chemiekonzerns BASF trotz des drastischen Gewinneinbruchs im zweiten Quartal weiterhin mit "Market Outperformer" ein. Damit gehen die Experten davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden sechs bis 18 Monaten 5% besser als der relevante Index entwickeln wird.

Zugleich senkte Goldman Sachs seine Gewinnprognosen für BASF für 2001 und 2002. Grund dafür sei die schwächer als erwartet ausgefallene Halbjahresbilanz, die der Konzern am Dienstag präsentierte. Die Analysten erwarten für dieses Jahr nur noch einen Gewinn je Aktie (EPS) von 1,00 ? nach zuvor geschätzten 1,63 ?. Für 2002 wurde die EPS-Prognose von 2,35 auf 2,17 ? gesenkt.

Die BASF-Aktie habe trotz der schwachen Halbjahresbilanz Aufwärtspotenzial, heißt es in einer Kurzstudie von Goldman Sachs. Das Kursziel werde im mittleren Bereich zwischen 50 und 60 ? gesehen. Die Experten wiesen darauf hin, dass BASF in diesem Jahr über 1 Mrd. ? für den Rückkauf eigener Aktien ausgeben will.

Im ersten Halbjahr hatte BASF nur noch ein leichtes Umsatzplus von 1 % auf 17,62 Mrd. ? erzielt. Nach Abzug der Restrukturierungskosten reduzierte sich das operative Ergebnis um 41,2 % auf 1,09 Mrd. ?. Der Vorsteuergewinn schnellte nur wegen des Verkaufs der Pharmasparte an die amerikanische Abbott um 263 % auf 6,84 Mrd. ? in die Höhe.

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