Weniger Marken
Brau und Brunnen erwägt Verkäufe zum Schuldenabbau

Nach der geplatzten Bierehe mit der Bayerischen Brau-Holding plant der angeschlagene Brau und Brunnen Konzern radikale Einschnitte.

dpa DORTMUND. Vorstandsvorsitzender Rainer Verstynen erwägt einem Zeitungsbericht zufolge den Verkauf von einzelnen Brauerei-Standorten und der kompletten Immobiliensparte zum weiteren Schuldenabbau. "Immobilien wären am ehesten verzichtbar", sagte er der "Süddeutschen Zeitung". Ein solcher Schritt würde es dem Dortmunder Konzern ermöglichen, die in den vergangenen vier Jahren um fast eine halbe Milliarde DM auf 350 Mill. DM abgebauten Verbindlichkeiten gegenüber Banken weiter zu verringern.

"Heute sagen wir, die Standorte sollen bleiben, aber nicht alle in unserer Hand", erläuterte der Vorstandsvorsitzende. Da, wo es stark "kneift", sei der Dortmunder Konzern über das Stadium des ersten Vorfühlens von Interessenten hinaus. Es werde ausgelotet, ob man sich "von der einen oder anderen Brauerei trennen" könne.

An jedem Brauerei-Standort sei zwischen der Geschäftsführung und den Betriebsräten nun zu klären, wie die Wettbewerbsfähigkeit wieder hergestellt werden könne. Dazu gehöre auch, dass die Zahl der Gebinde und Marken verringert werde. Für die Biersparte sei ein radikales Kostensenkungsprogramm im zweistelligen Millionenbereich geplant.

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