Weniger Neuzulassungen
Wohnmobil-Branche muss einen Gang zurückschalten

Wegen der Konsumflaute muss die Wohnmobil-Branche in diesem Jahr einen Gang zurückschalten. Die Zahl neu zugelassener Reisemobile werde im Jahr 2002 um bis zu fünf Prozent unter dem Vorjahresniveau liegen, sagte der Präsident der Verbandes Deutscher Wohnwagen- und Wohnmobil-Hersteller (VDWH), Klaus Förtsch, am Freitag bei der Eröffnung des "Caravan Salon 2002" in Düsseldorf.

HB/ dpa DÜSSELDORF. Bei den Wohnwagenanhängern werde ein Absatzrückgang von fünf bis acht Prozent erwartet. Die Branche hoffe aber noch auf einen leichten Aufschwung in der zweiten Jahreshälfte. Der Gesamtumsatz der deutschen Caravaning-Branche werde im laufenden Jahr trotz des negativen Wirtschaftsumfelds leicht steigen, berichtete Förtsch.

Besonders positiv wirke sich dabei der stabile Exportanteil der deutschen Hersteller aus. Deutschland sei nach wie vor führender Exporteur in Europa. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Branche mit Neu- und Gebrauchtfahrzeugen sowie dem Zubehör rund 4,3 Mrd. Euro. Für ein neues Reisemobil gab jeder Käufer in Deutschland im Vorjahr rund 48 000 Euro aus, für einen Wohnwagen etwa 13 000 Euro. Auf der Düsseldorfer Leitmesse für den mobilen Urlaub werden bis zum 8. September rund 1 500 Fahrzeuge ausgestellt. Die Veranstalter erwarten mehr als 150 000 Besucher.

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