Weniger Personalabbau als geplant
Infineon profitiert von Preiserhöhungen der Konkurrenz

Infineon-Aktien gehören im frühen Handel am Montag zu den Gewinnern im Dax. Das Papier des Halbleiterherstellers zog bis 10.00 Uhr um 2,80 % auf 23,49 ? an. Bis dahin gewann der Deutsche Aktienindex um 1,22 % auf 4 969,21 Punkte.

dpa-afx FRANKFURT. Hintergrund für die Kursgewinne ist laut Händlern die Preiserhöhung der koreanischen Konkurrenten Samsung Electronics und Hynix Semiconductor für Speicher-Chips. Der Markt rechne damit, dass nun auch die Münchner die Preise anheben werden, begründete ein Händler. "Das gibt den Anlegern langfristig Hoffnung", sagte ein anderer Börsianer.

"Zur Zeit interessieren sich überwiegend spekulativ orientierte Anleger und Händler für den Wert", sagte ein Händler einer süddeutschen Bank. "Dass Infineon zur Zeit eine Trading-Aktie ist, sieht man allein an der Schwankungsbreite in der sich der Titel in der vergangenen Woche bewegt hat", sagte er. In der Vorwoche hatte der Kurs zwischen knapp 22 ? und 27 ? geschwankt.

Laut Pressebericht werden weniger Stellen abgebaut als geplant

Laut einem Pressebericht will der Münchner Halbleiterhersteller zudem in Deutschland weniger Stellen streichen als bisher geplant. Das berichtet das Magazin "Focus" am Sonntag vor Erscheinen seiner neuesten Ausgabe und beruft sich dabei auf den Betriebsrat und stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Alfred Eibl. Unternehmenssprecherin Katja Schlendorf kommentierte den Bericht nicht, da derzeit noch mit den Arbeitnehmervertretern gesprochen werde.

Der Münchner Händler geht nicht davon aus, dass sich diese Meldung stark auf die Anteilsscheine auswirkt. "Auch wenn Infineon weniger Stellen streicht als bisher geplant, so ist das Unternehmen anscheinend darauf angewiesen, die Stundenzahl pro Woche von 40 auf 35 Stunden zu verkürzen.

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