Weniger Soldaten
Mazedonien-Mandat wird verlängert

Soldaten der Bundeswehr werden sechs Monate länger in Mazedonien stationiert bleiben als ursprünglich geplant. Allerdings wird die Truppenstärke von gegenwärtig rund 200 Soldaten auf etwa 70 verringert, sagte Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) am Mittwoch nach einer Unterrichtung der Fraktionschefs in Berlin.

HB/dpa BERLIN. Die Bundesregierung wolle das Mazedonien-Mandat, das am 15. Dezember ausläuft, um den entsprechenden Zeitraum verlängern, sagte Schröder. Bisher wurde das Mandat nur um jeweils drei Monate verlängert. Er gehe davon aus, dass der Bundestag der Mandatsverlängerung in der kommenden Woche zustimmen werde.

Der Mazedonien-Einsatz der Bundeswehr ist mit der Nato-Mission Vox verbunden, deren Führung zunächst die Bundeswehr übernahm. Seit Juni sind die Niederlande Führungsnation. Die Operation begann im September 2001 und war zunächst auf drei Monate befristet. Jeder Beschluss der Regierung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Bundestags.

Auftrag der internationalen Sicherheitspräsenz ist es, zivilen Beobachtern Schutz zu bieten. Sie haben die Aufgabe, die Befriedung und Stabilisierung des Landes zu überwachen. Dem Nato-Einsatz liegt eine Resolution des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen zu Grunde.

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