Weniger Umsatz bei französischem Einzelhandelskonzern
PPR enttäuscht Analysten

Der französische Einzelhandelskonzern Pinault Printemps Redoute (PPR) hat im Zuge der allgemeinen Konjunkturschwäche im dritten Quartal einen Umsatzrückgang verzeichnet.

Reuters PARIS. Der größte europäische Handelskonzern im Non-Food-Bereich, zu dem unter anderem der Modehersteller Gucci gehört, bestätigte am Dienstag außerdem Gespräche über den angestrebten Verkauf seiner Finanzierungssparte.

Im abgelaufenen dritten Quartal sei der Umsatz auf 6,42 Mrd. Euro von 6,52 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum gesunken, teilte PPR am Dienstag in Paris mit. Analysten hatten mit einem etwas höheren Umsatz von 6,44 Mrd. Euro gerechnet. Beim Luxusgüterunternehmen Gucci, an dem PPR mit 53 % beteiligt ist, ging der Umsatz im September um 6,9 % zurück.

Das Unternehmen teilte zugleich mit, PPR befinde sich in Gesprächen über mögliche Verkäufe einzelner Aktivitäten, zu denen auch die Kredit- und Finanzdienstleistungssparte gehöre. Der PPR-Aktienkurs war am Montag auf Grund von Spekulationen über einen Verkauf des Finanzbereichs kräftig gestiegen. Seit Jahresbeginn haben die Aktien 47 % ihres Wertes eingebüßt.

Unterdessen sagte der Chairman des US-Mischkonzerns General Electric, Jeffrey Immelt, in einem Interview des Senders CNBC, er sehe "interessante Möglichkeiten" im Bereich Verbraucherfinanzierung in Europa. Die GE-Finanzsparte ist neben Credit Agricole als Käufer für die PPR-Finanzierungsaktivitäten im Gespräch.

An der Pariser Börse gab der PPR-Aktienkurs am Dienstag in einem freundlichen Gesamtmarkt knapp 2 % auf 73,55 Euro nach.

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